Tom Lüthi 2019 mit Intact in der Moto2

Vor vier Wochen am Sachsenring stand die Zukunft von Tom Lüthi noch in den Sternen, nun ist die Saison 2019 in trockenen Tüchern. Der sympathische Schweizer  kehrt nach einem Jahr im Marc VdS MotoGP Team wieder in die Moto2 zurück.

Am Sachsenring war Tom Lüthis Zukunft noch unsicher, jetzt ist der Wechsel zurück in die Moto2 fix.

Nach den Schwierigkeiten bei Marc VDS geht der zweifache Moto2-Vize-Weltmeister im kommenden Jahr an der Seite von Marcel Schrötter im Team Dynavolt Intact GP an den Start. Tom Lüthi beerbt damit Xavi Vierge, der im kommenden Jahr ins Marc VDS Moto2 Team wechselt und dort den Platz von Joan Mir übernimmt.

Im nächsten Jahr wird Tom Lüthi (#12) nicht mehr in der MotoGP gegen gegen Marc Marquez (#93) antreten.

Der Wechsel ist für beide Seiten sicher kein schlechte Entscheidung. Dynavolt Intact GP sichert sicher so einen Fahrer, der nach seinem MotoGP-Jahr schon Erfahrung mit der Einheit-Elekronik von Magneti Marelli hat, die ab 2019 in der Moto2 zum Einsatz kommen wird. Lüthi seinerseits wechselt in ein strakes Team, welches ihm vielleicht doch noch zum WM-Titel in der Moto2 verhelfen könnten.

Auf seiner offiziellen Seite schreibt Tom Lüthi: „Die MotoGP ist für mich immer noch ein Traum – aber die Umstände haben es mir in den letzten Monaten nicht leicht gemacht. Jetzt bin ich sehr froh, dass sich eine so große Tür für die nächsten Jahre geöffnet hat. Dynavolt Intact GP ist ein starkes, sicheres und gut organisiertes Team, in dem Spitzenleistungen möglich sind. Ich freue mich auf dieses nächste Kapitel und mit der Unterstützung meiner Partner, Fans und Familie freue ich mich darauf, es nächstes Jahr wieder in der Moto2 zu geben. Mein Traum geht weiter – und jetzt kann ich miche wieder voll auf die zweite Hälfte meiner MotoGP-Saison konzentrieren.“

Dynavolt Intact GP Team-Chef Jürgen Lingg freut sich über den Wechsel: „Ich finde es toll, dass Tom zu uns kommt. Seine MotoGP-Erfahrung wird ihm im nächsten Jahr sicherlich helfen, wenn ein neues Kapitel in der Moto2 mit Triumph-Motoren und Marelli-Elektronik beginnt. Außerdem zeigen seine vielen Siege in der Vergangenheit, dass er ein sehr guter Moto2-Fahrer ist. Das ist eine optimale Kombination. Er bringt alles mit, was man für diese neue Klasse braucht. Wir freuen uns auf eine gemeinsame Zukunft und werden uns natürlich bemühen, ihm das bestmögliche Paket zu bieten.“

 

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