Hinter den Kulissen / Behind the Scenes

(English version below)

Bis zum Start der IRRC Saison 2015 sind es noch mehr als dreizehn Wochen und die meisten Fahrer und Teams befinden sich noch in der ruhigeren, winterlichen Vorbereitungsphase. Doch hinter den Kulissen läuft die Maschinerie bereits auf Hochtouren. Für die Organisatoren sind die Wintermonate die heiße Phase, in der die Weichen für die kommende Saison gestellt werden müssen. Nach dem Spiel ist ja bekanntlich vor dem Spiel.

Um euch einen Eindruck davon zu vermitteln, wie groß der Aufwand wirklich ist, der in einer internationalen Rennserie wie der IRRC steckt, haben wir Mitorganisator Torsten Schmidt zum Interview gebeten. Hauptberuflich bei Bridgestone als Bezirksleiter tätig, ist der Frohburger 2.Vorsitzender sowie Vorstand für das Ressort Sport im MSC Frohburger Dreieck e.V. im ADAC Sachsen. Desweiteren ist er als Vorstandsmitglied in der IRRC für die Organisation allgemein und die Organisation der Fahrerfelder zuständig.

Asphalt-Süchtig.de (AS): Torsten, vor allem für die deutschen Starter bist du DER Ansprecher im IRRC Orga-Team. Wie bist du denn zum Rennsport und zur IRRC gekommen? Warst du selbst als Fahrer aktiv?

Torsten Schmidt (TS): Nein, Rennen bin ich nie gefahren. Aber Motorsport hat in meiner Heimatstadt Frohburg schon seit den frühen sechziger Jahren Tradition und ich war schon als Dreijähriger mit dabei. Mein Vater war 40 Jahre der leitende Rennarzt in Frohburg und hat mir somit das Benzin in mein Blut injiziert. Als Frohburg den 3 Nationen Cup mitorganisieren durfte, habe ich mich ganz einfach mit eingebracht.

 

AS: Und wie hat die IRRC beziehungsweise damals noch der „3 Nationen Cup“ seinen Weg nach Frohburg gefunden?

TS: Im Jahr 2002 hat uns Dik Langwerden vom holländischen Club HAMOVE angerufen und gefragt, ob wir mitmachen wollen. Die Ur-Idee zum Cup kam von ihm. Die ersten Jahre waren sehr zäh, insbesondere was die Fahreranzahl von deutscher Seite her betraf. Es war oft enttäuschend, wie wenig Resonanz wir hatten. Von vielen wurden wir sogar belächelt. Heute lächeln wir.

Torsten Schmidt - hier selbst beim Interview mit Didier Grams (links) - ist bereits seit 2002 Teil des IRRC Orga-Teams

Torsten Schmidt – hier selbst beim Interview mit Didier Grams (links) – ist bereits seit 2002 Teil des IRRC Orga-Teams

AS: Seither entwickelt sich die Serie prächtig. Der Zuspruch war sogar so groß, dass ihr das Konzept angepasst habt und seit 2010 – nun als IRRC – nicht nur mehr Strecken ins Programm aufgenommen habt, sondern vor allem auch feste Startplätze für Fahrer aus anderen Nationen anbietet. Wie kam es dazu?

T.S.: Als wir nach einigen Jahren merkten, dass der 3 Nationen Cup stagniert, habe ich mich mit vielen Fahrern unterhalten und dadurch Anregungen und Hinweise bekommen. Diese habe ich ernst genommen, denn die Fahrer sind das wichtigste an der Sache und man muss Ihnen zuhören. Aus diesen Erfahrungen hatte ich im Herbst 2009 den anderen Organisatoren aus Belgien und Holland vorgeschlagen, das Konzept und vor allem den Namen zu ändern. Es gelang mir sie von diesen Neuerungen zu überzeugen. Seither geht die IRRC ab wie „Schmidts Katze“. Es gelang uns, weitere Strecken ins Reportoire zu bekommen. Horice, Chimay, Oss und Terlicko waren und sind seitdem wichtige Eckpfeiler. Leider ist zurzeit ein Rennen in Terlicko unmöglich, da dieses Event nicht vom offiziellen tschechischen Motorradsportverband organisiert wird.

 

AS: Seit letztem Jahr ist auch die ehemalige Grand Prix Strecke im finnischen Imatra im Gespräch und soll ab 2016 den IRRC Kalender erweitern. Bei einer Road Racing orientierten Serie drängt sich da natürlich die Frage auf, ob auch ein Sprung auf die Insel geplant ist und wann dieser erfolgt?

TS: Natürlich wäre es schön, wenn wir auch ein Rennen in Irland hätten, beziehungsweise dort im Rahmen ein der großen Veranstaltungen fahren könnten. Hier gibt es aber gleich zwei Punkte, die dagegen sprechen. Zum einen wollen die Veranstalter in Irland Geld von der teilnehmenden Rennserie, was mit dem Konzept der IRRC nicht vereinbar ist. Wir als Initiatoren verdienen an der IRRC keinen Cent, müssen aber mit beschränkten Mitteln auskommen und versuchen unsere Entscheidungen zum Wohle der IRRC zu fällen. Daneben würde es für die Fahrer einen ungleich höheren zeitlichen als auch finanziellen Aufwand bedeuten. Mit Imatra haben wir ein anderes Konzept vor, wie wir das mit der langen Anreise usw. händeln. Das würde auf der Insel leider nicht funktionieren.

 

AS: Man muss aber gar nicht so weit in die Ferne schweifen, wenn es um das Thema zusätzliche Rennstrecken geht. Der Frohburger Verein ist zwar Mitgründer der IRRC, während es aber in Holland und Belgien jeweils zwei Läufe gibt, findet in Deutschland nur ein Rennen statt. Vor allem die Fahrer, die schon seit Jahren in Bremerhaven an den Start gehen, würden sich sicher wünschen, dass auch das FishtownRace zur IRRC zählt. Stattdessen mussten Sie im letzten Jahr in den sauren Apfel beißen und sich zwischen dem Rennen in Oss und dem in Bremerhaven entscheiden.

TS: Ich bin ein großer Fan vom Fischereihafenrennen, habe dort auch schon als stellvertretender Rennleiter und auch als Rennleiter mitgearbeitet. Mit dem Organisator Hinrich Hinck, seiner Frau Heidi und Sohn Kenny bin ich eng befreundet. Wir waren uns fast schon mal einig, dort zu fahren, aber dagegen sprach, das Hinni die Veranstaltung ohne den DMSB durchführte. Die IRRC fährt aber nur auf Strecken, hinter denen der verantwortliche nationale Verband steht und die Rennstrecke auch entsprechend abgenommen hat. In dieser Zeit wurden wir regelmäßig von den Sportfreunden aus Oss angesprochen. Nun passierte es, das unser belgischer Organisator Kurt Vanborm mit Oss ernsthafte Gespräche aufnahm und so kam es, das die IRRC sich für Oss entschied. Just im gleichen Jahr hat Hinni die Zusammenarbeit mit dem DMSB wieder aufgenommen. Eine blöde Situation. Beide Veranstaltungen sind traditionell zu Pfingsten, Oss war eben einen Tick schneller. Die Sportfreunde in Oss gehören jetzt dazu, so schnell wechseln wir nicht die Unterhosen, das wäre unfair. Wir werden sehen, was die Zeit bringt. Ich hoffe, dass diese Erklärung mithilft, viele (sorry) dämliche Facebook Kommentare zu der Überschneidung einzudämmen.

Auch an der Strecke immer die Schäflein im Blick

Auch an der Strecke immer die Schäflein im Blick

AS: Neben großartigen Rennen und Spannung bis zum letzten Lauf in Frohburg erlebte die IRRC mit den tragischen Unfällen von Thilo Häfele, Vic De Cooremeter und Julien Paquet im belgischen Chimay auch die dunkelsten Stunden ihrer Geschichte. Wird es in Folge der Ereignisse für 2015 Änderungen geben?

TS: Änderungen seitens der IRRC keine gravierenden. Solche Dinge gehören leider zum Motorsport dazu, das ist nun mal so und wer anders denkt, soll Halma spielen. Alle IRRC Strecken sind nach den landesüblichen Streckenprotokollen der Verbände aufgebaut. Deshalb war ja früher Bremerhaven nicht möglich und Terlicko zur Zeit auch nicht. Ich bin mir sicher, dass die Streckenbetreiber und der belgische Verband ausgiebig die Lage in Chimay erörtern werden und entsprechende Maßnahmen ergreifen, falls diese notwendig sind. Das liegt auch nicht im Ermessensspielraum der IRRC, da wir auf jeder Strecke Gast sind. Wir können hier nur beratend zu Seite stehen und Empfehlungen geben, die wir aus unserer Erfahrung in Frohburg zum Beispiel gemacht haben. Vor Saisonbeginn werde ich auch nochmal mit dem belgischen Rennleiter Kurt Vanborm, der ja mit Organisator der IRRC ist, reden, was sich in Chimay getan hat. Ich möchte noch hinzu fügen, dass ich Vick sehr gut kannte und mit Thilo eng befreundet war. Ich habe also zwei Freunde in Chimay verloren. Aber so, wie ich beide kannte, wollten sie eines auf keinen Fall: das Ende des Road Racings.

Vor vielen Jahren habe ich mit Udo Reichmann gesprochen, der selber in der IRRC gefahren ist und mit dem ich befreundet bin. Ich sagte zu ihm: „Weißt Du Udo, es macht einen riesen Spaß Rennen zu organisieren, ich habe aber Angst, das ich einen meiner Jungs mal in einer dunklen Kiste mit nach Hause nehmen muss.“ Udo darauf: „Mein lieber Torsten, einmal wird es passieren und wird auch nicht einmalig bleiben. Das passiert und wir Fahrer wissen das.“

 

AS: Du hast vorhin erwähnt, dass ihr als Organisatoren an der IRRC nichts verdient, der Aufwand ist aber sicher beträchtlich. Was bedeutet es denn für dich, ein Road Racing Serie mit zu organisieren?

TS: Vor allem kostet es eine Menge Zeit. In der Regel bin ich bei allen Läufen vor Ort und versuche neben der allgemeinen Organisation als Ansprechpartner für die deutschen Fahrer da zu sein. Die Tage sind entsprechend lang. Vor allem beim Heimrennen ist an Schlaf kaum zu denken. Wir haben jetzt Januar und die Orga läuft bereits auf Hochtouren, einerseits für das Frohburger Dreieckrennen 2015 und natürlich auch für die IRRC. Wenn dann die Events und vor allem unser Event in Frohburg erfolgreich verlaufen sind, ist das ein unbeschreibliches Gefühl einer tiefen Befriedigung und Genugtuung, etwas Sinnvolles getan zu haben, was den Fahrer und den vielen Zuschauern Freude bereitet.

 

AS: Die Zeit an der Strecke ist das eine, doch den Löwenanteil macht für dich sicher die Arbeit nach beziehungsweise vor der Saison aus? Lässt sich abschätzen, wie hoch hier der Aufwand ist? Und kannst du uns verraten, welche Aufgaben anfallen?

TS: Aufgaben?! Da wären zum Beispiel: Sponsoren suchen, Werbung organisieren, Fahrerfelder organisieren, Homepage und Facebook Seite pflegen, Tribünenbau organisieren… reicht das? (lacht) Macht aber riesen Spass!

 

AS: In den Tagen vor dem Rennen in Frohburg hatte der Dauerregen Teile der Strecke ja ziemlich verschmutzt, sodass am Freitagmittag sogar die Freiwillige Feuerwehr noch einmal zum Reinigen ausrücket. Wie viele Vereinsmitglieder und freiwillige Helfer sind denn in die Vorbereitung eines Rennwochenendes involviert und wie lange dauern die Einrichtung und der Rückbau des Kurses?

TS: Wir fangen eine Woche vor dem Event mit dem Aufbau an. 3000 Strohballen und viele Meter Airfences müssen verbaut werden. Wir sind ca. 20 Leute, die das stemmen. Der Rückbau dauert ebenfalls eine Woche.

Vor dem Saisonfinale 2014 in Frohburg musste die Freiwillige Feuerwehr zur Streckenreinigung ausrücken

Vor dem Saisonfinale 2014 in Frohburg musste die Freiwillige Feuerwehr zur Streckenreinigung ausrücken

AS: Und nach welchen Vorgaben beziehungsweise Standards müsst ihr euch dabei richten?

TS: Natürlich müssen wir uns nach dem Streckenabnahme Protokoll des DMSB halten. Da gibt es einen Streckenplan, nachdem wird aufgebaut.

AS: Torsten, vielen Dank für die Einblicke und das Gespräch.

 

Euch gefällt der Artikel? Dann freue ich mich über ein „Like“. Ihr habt Anregungen oder Kritik? Dann nutzt einfach die Kommentarfunktion und schreibt mir eure Meinung.

 

Behind the Scenes

There are still three months to go until the start of the IRRC season 2015 and most of the riders and teams are still in the more relaxed phase of winter preparation, but behind the scenes, the machinery has been running at full speed already for a long time. For the organizers, the winter months are the busy period of the year in which all the planning for the upcoming season has to be done.

To give you an idea of the efforts an international race series like the IRRC requires, we have asked co-organizers Torsten Schmidt for an interview. Working full-time as District Sales Manager at Bridgestone, he also is the second chairman of the MSC Frohburger Dreieck e.V. in ADAC Saxonia and board member he is responsible for sport issues of the club. Additionally he is board member in the IRRC and takes care of the general organization and all rider related issues.

Asphalt Süchtig.de (AS): Torsten, especially for the german riders are you the number one contact in the IRRC organisation team. Have you been a racer yourself and why did you join the IRRC team?

Torsten Schmidt (TS): No, I never did motorcylce races. But motorsport has a long tradition in my hometown Frohburg. The first races where started here in the early 1960s and I attended my first event at the age of three. My father was race doctor for 40 years here in Frohburg and I guess he is literally the one who injected gasoline to my vains. And when Frohburg started to co-organize the “3 Nationen Cup”, I thought this is the chance to get into it and joined the team.

 

AS: And how did the IRRC – which was called „3 Landen Cup or 3 Nationen Cup”“ back in the days – made its way to Frohburg?

TS: In 2002 Dik Langwerden from the Dutch club HAMOVE called the Club here in Frohburg and asked if we would like to be part of the Cup. The original idea for the Cup came from him. The first years were very tough, especially concerning the number of German riders. It was often disappointing to see, that there was so less interest and we were smiled at many times. But things changed and today we are the ones who are smiling.

Torsten Schmidt - here during an interview with Didier Grams (left) - is since 2002 part of the IRRC organization team

Torsten Schmidt – here during an interview with Didier Grams (left) – is since 2002 part of the IRRC organization team

AS: Since then, the series has grown magnificently. The popularity became even so big that you adapted the concept in 2010, added more tracks to the race calendar, but primarily changed the regulations and now also admitted permanent riders from other countries too. Accordingly the name was changed from “3 Landen Cup” to International Road Racing Championship. Why did you do these huge changes?

T. S.: When we realized after a few years that the 3 Nations Cup stagnated, I started to talk to the riders and thereby I got a lot of suggestions and tips. I took their advices very seriously, because it´s the riders who are the most important part of the game and you have to listen to them. From these experiences I proposed the other organizers from Belgium and Holland in autumn 2009, to change the concept and especially the name and I managed to convince them of these innovations. Since then the IRRC goes off like a rocket. We managed to get more courses to the IRRC calendar. Since then Horice, Chimay, Oss and Terlicko are important cornerstones of the series. Unfortunately it´s currently impossible to race in Terlicko, since this event is not organized by the Czech official Motorcycling Federation.

 

AS: Since last year, you are in talks with representatives of the former Grand Prix track of Imatra in Finland and from 2016 this track shall expand the IRRC calendar. In a successful road racing series like the IRRC the question arises, if there are also plans to jump over to Ireland, the home of this sport.

TS: Of course it would be nice if we could have a race in Ireland, or start with the IRRC as part of one of the major events. But there are two points that makes this more or less impossible at the moment. Firstly, the organizers in Ireland charge money from the participating racing series, which is not consistent with the concept of IRRC. We as initiators of the IRRC don´t earn any money, but have to deal with limited resources and we try to make our decisions for the benefit of the IRRC. In addition, to race there would cause huge temporal and financial effort for our riders. With Imatra we will work out a special concept and we will try to support the riders to cope with the difficulties. That would not work on the island.

AS: But there is no need to look abroad, when it comes to additional racetracks. The MSC Frohburg is a co-founder of the IRRC, but while we have two races in the Netherlands and Belgium, there is only one in Germany. Especially the riders who join the famous Fischereihafen Rennen in Bremerhaven for years now surely will hope that the Fishtown Race becomes part of the IRRC. But they have to bite the bullet instead and need to decide if they either start in Bremerhaven, or if they gather championship points in the IRRC and therefore join race in Oss.

TS: I’m a big fan of the Fishtown race and I even supported them and worked there as assistant race director and also as race director. The organizer HinrichHinck, his wife Heidi his son Kenny are close friends of mine. Some time ago we almost agreed, but back in the days Hinni organized the event without DMSB (the local german motorsports federation) approval. However, the IRRC will only start on tracks that are approved by the liable national motorsportsfederation.

During this time we were regularly contacted by the club from Oss. And then our Belgian organizer Kurt Vanborm started talks with the people there and in the end we agreed to race in Oss with the IRRC. Just in the same year Hinni has established a cooperation with the DMSB again. A stupid situation. Both events are traditionally at Pentecost, Oss was just a tad faster. And now that Oss is part of the IRRC calendar we will not revise our decision already again, this really would be unfair. But we’ll see what future brings.

Hopefully this explanation helps to lead to less (sorry) stupid comments about the issue on Facebook and shows why there are two Road Racing events at the same date.

Always focused on his proteges

Always focused on his proteges

AS: In addition to great race and tenseness until the last race at Frohnburg, the IRRC in 2014 unfortunately also witnessed its darkest hour, when Thilo Häfele, Vic De Cooremeter and Julien Paquet lost their lives during the event in Chimay (Belgium). Will there be changes for 2015 as a result of these tragic incidents?

TS: There will be no major changes by the IRRC. Such things are unfortunately part of motorsports. That´s just the way it is and who thinks different about it should definitely play Chinese checkers. All IRRC courses are constructed according to the protocols of the local motorsport associations. Therefore it was not possible to start in Bremerhaven and inTerlicko. I am sure that the track operator and the Belgian association will discuss the situation in Chimay extensively and will bring on the appropriate action, if necessary. This is not at the discretion of theIRRC, because we are just guests on the different circuits. We can only act as consultants and give recommendations, as we have made our experience here in Frohburg for example. I will talk again to the Belgian race director and IRRC organizer Kurt Vanborm at the beginning of the season and we will see what has happened in Chimay.

I would like to mention that I knew Vick very well and that Thilo was a close friend of mine. So I lost two friends in Chimay. But as I knew both of them, I also know one thing for sure: they never would want the end of Road Racing. Many years ago I spoke with Udo Reichmann, who raced the IRRC himself and who is a friend of mine. I said to him, „You know Udo, it makes a lot of fun to organize the races, but I’m afraid on day I have to take one of my boys home in a dark box.“ And Udo replied: „My dear Torsten, once it will happen for sure and it will not be unique event. This part of the game and we riders know about that. „

 

AS: You mentioned earlier that the IRRC organizers earn nothing, but I assume there is tons of work behind the scenes that needs to be done. What does it mean for you to organize a road racing series?

TS: Above all, it costs a lot of time. Usually I do attend all races and I try to be there as part of the general organization team and as a contact person for the German riders. The days are accordingly long. Especially during the race weekend in Frohburg there is almost no sleep for me. It´s January and the organization is already running at full speed, on the one hand for the “Frohburger Dreieck” Race 2015 and for the IRRC in general of course. But if the events and especially our event in Frohburg are a success, it´s an indescribable feeling of deep satisfaction and the awareness of having done something worthwhile, that brings a lot of joys to the riders and the spectators.

 

AS: The time at the track is one thing, but I assume the lion’s share is the work before and after the season? Can you give us an estimation about the effort? And can you tell us what kind of tasks you are facing?

TS: What kind of tasks?! There are: looking for sponsors, organize advertising, organize the rider list, maintain website and Facebook page, organize grandstand … is that enough? (laughs) But it´s great fun!

 

AS: During the days before the race in Frohburg the continuous rain left huge parts of the track quite dirty and on Friday afternoon it was the volunteer fire department that took care for the cleaning. How many club members and volunteers are involved in preparing a race weekend and how long does it take to build and to dismantle the course?

TS: Usually we start a week before the event. 3000 hay bales and many meters of air fences must be installed and we are about 20 people who take care about it. The dismantling also takes a week.

Before the season finale 2014 in Frohnburg the volunteer fire department had to move out to clean the track

Before the season finale 2014 in Frohnburg the volunteer fire department had to move out to clean the track

AS: What are the requirements or standards you have to comply with?

TS: Of course we have to follow the rules of the DMSB protocol. There is certain plan with specific rules we need to follow.

 

AS: Thanks a lot for giving us these insights and your time.

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